Systeme von Tremco illbruck für Wände, Fenster und Fußböden

Wertsteigerung durch Feuchtemanagement

Feuchtigkeit im Gebäude bedeutet Schäden in der Bausubstanz und in der Wärmedämmung, hohe Wärmeverluste, Schimmel und Gesund­heits­gefährdung. Deshalb ist es so wichtig, vorhandene und eindrin­gende Feuchtigkeit sowie entstehendes Kondensat aus der Gebäude­hülle abzuführen und für effektive Austrocknung von Bau­teilen und Fugen zu sorgen. Tremco illbruck, Köln, bietet für sämtliche betroffe­nen Bauteile – Wän­de, Fens­ter und Fußböden – ausgetüftelte Systemlösungen an, die aus ver­schie­denen, aufeinander abgestimm­ten Produkten bestehen. Damit kann jeder Detailpunkt in Neubauten und Sanierungen optimal abgedichtet werden, so dass Feuchtigkeit und Schimmel keine Chance haben.

Zu viel Feuchtigkeit im Gebäude entsteht auf verschiedene Arten. Oft tritt in Neubauten oder bei Sanierungen noch Restfeuchte aus Beton­wänden und -fußböden oder Estrichen aus. Allerdings stellt Feuchtigkeit durch Witterungsein­flüsse oder Tauwasser, die während des Betriebs des Gebäudes auftritt, die weitaus größere Herausforderung dar. Die Fugen in der Gebäudehülle, an Fenstern und in der Fassadenkons­truk­tion, sind die entscheidende Schnittstelle, an denen bei falscher Abdich­tung zu viel Feuchtigkeit und Schimmel ent­stehen können. Wie Fenster und Wände sollen die Fugen Wärme- und Schall­schutz sowie Schutz vor eindringender Feuchtigkeit und anderen Witterungsschäden bieten. Für alle drei Anwen­dungsbereiche – Fassaden, Fenster, Fußböden – bietet Tremco illbruck die richtige Systemlösung zur bauwerkserhaltenden, energiesparenden und durch Langlebigkeit wirtschaftlichen Abdichtung.

 

Fenster
Fensterrahmen und -gläser sind heute so optimiert, dass hier kaum noch Wärme verloren geht. Deshalb kommt der Fuge zwischen Rahmen und Wand entscheidende Bedeutung zu. Hier ist eine dreistufige Abdichtung ideal: innen luftdicht, in der Mitte wärmedämmend und außen schlag­regendicht, dabei aber dampfdiffusionsoffen. Wird die Fuge nur wärme­gedämmt, dringt zwar von außen keine kalte Luft mehr ein und es besteht ein gewisser Schallschutz, aber es besteht die Gefahr, dass Schlagregen die Däm­mung durch­feuchtet und damit wirkungslos
macht. Außerdem kann warme Luft aus den Innenräumen in die Däm­mung gelangen. Die Feuch­tigkeit , die sie enthält, kondensiert in der Wärme­dämmung an der 10°-Isotherme. Auch dadurch kann die Däm­mung feucht werden. Gefriert dann das Kondens­wasser, wird die Zerstörung des Materials beschleu­nigt. Deshalb muss die Dämmung einerseits von innen durch eine luft­dichte, dampf­brem­sende Abdichtung geschützt werden. Von außen ist andererseits eine schlag­regendichte und UV-beständige Abdichtung nötig, die gleichzeitig dampfdiffusions­offen ist, um eventuellem Konden­sat oder eingedrun­gener Feuchtigkeit die Möglichkeit zu geben, wieder zu entweichen. Für die perfekte Abdich­tung aller drei Ebenen – außen, Mitte, innen – bietet Tremco illbruck das   illbruck "i3 Fenster- Abdichtungs­system " an. Es be­steht aus zehn Produkten, die miteinander kombi­nierbar sind. Ihre Quali­tät und effiziente Wirkungsweise wird durch unabhängige Prüf­institute (MPA, TÜV, ift) und mehrere Zertifikate (RAL-FDKS und CE) sowie eine zehn­jährige Funktionsgarantie sichergestellt.

 

Fassaden
Für Fugen in Fassaden gilt wie bei Fensteranschlussfugen: außen schlagregendicht und zugleich dampfdiffusionsoffen abdichten. Während dies bei Neubauten und mit den vorhandenen Abdichtungsprodukten von Tremco illbruck in der Regel leicht und wirtschaftlich realisierbar ist, stellt sich bei Sanierungen oft heraus, dass insbesondere die Innenseite der Fugen nicht mehr direkt zugänglich ist. Hier muss eine Lösung gefunden werden, mit der die Fugen von außen bauphysikalisch richtig, wirtschaftlich und dauerhaft abgedichtet werden können. In der Praxis stehen hierfür vorkompri­mierte Abdichtungsbänder oder Dichtstoffe zur Auswahl. Welches Produkt sich sowohl in bauphysikalischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht am besten für die Sanierung von Fassaden­fugen eignet, erforschte die Hochschule Bochum mit Unter­stützung von Tremco illbruck an einem Berliner Sanierungsobjekt und in einem Ver­suchsaufbau am Produkt-Kompetenzzentrum Bodenwöhr von Tremco illbruck. Dazu betrachteten die Wissenschaftler Fugen, die mit dem vor­komprimierten Abdichtungsband illbruck illmod 600 in verschie­denen Dimensionen bzw. mit einem PU-Dichtstoff saniert worden waren. Zunächst ermittelten sie die Arbeitskosten auf der Basis von Zeit­erfas­sungen beim Aus- und Einbau der unterschiedlichen Pro­dukte. Dann überprüften sie idealisierte Arbeitsstudien anhand des Berliner Objektes und analy­sierten die Wirtschaft­lichkeit vor dem Hintergrund der Gesamt­investitions­kosten. Dazu gehörten unter anderem die Nachhaltigkeit und der War­tungs­aufwand der beiden gewählten Methoden. Diese wurden durch detaillierte bau­physika­lische Versuche nachgewiesen: Sonden zeichneten die Feuchtigkeitsentwicklung in den Fassaden­fugen auf, die mit berech­neten Kondensatmengen verglichen wurde. Ein "Fugenfilm" mit einer Endoskop­kamera dokumentiert Kondensat- und sogar Eisbildung.
Das Fazit der Wissenschaftler: Zwar sind Fugendichtungsbänder in der Anschaffung teurer, doch sind die Kosten in der Verarbeitung und im Un­terhalt nied­riger, da die Bänder sich deutlich schneller montieren lassen, eine sichere und langlebige Abdichtung der Fugen samt Flanken ge­währ­leisten und eine längere Lebenszeit als Dichtstoff haben. Auf lange Sicht erweisen sich also die Fugendichtungsbänder als wirtschaft­licher. Dichtstoffe haben ihre Berechtigung da, wo effektiv gegen von außen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet werden muss und keine Dampfdiffusionsoffenheit erforderlich ist, also z. B. in mehrschaligen Fassadenkonstruktionen.

Fußböden
Rohfußböden und frisch verlegter Estrich enthalten ebenfalls viel Feuch­tigkeit. Auf die völlige Austrocknung, also bis zu 28 Tage (= 672 Stun­den!) zu warten, kann sich eigentlich niemand mehr leisten. Deshalb hat Tremco illbruck das Tremco Tread­fast System zur Feuchtigkeitsregulie­rung des Fußbo­dens entwi­ckelt. Es ermöglicht das sukzessive Ausdif­fundieren von Restfeuchten des Unter­bodens. Damit verhindert es Kleber-Verseifung, Schimmel­bil­dung oder Bla­senwurf unter dem Bodenbelag und erlaubt dem Boden­leger, schon nach acht Stunden den nächsten Arbeitsgang durchzuführen, 84-mal schneller als bisher.

Teil jedes Produktsystems: Unterstützung durch Tremco illbruck
Bauphysikalisch richtige und dauerhafte Abdichtung der Anschlussfuge spart Wärmeenergie und verhindert Feuchtigkeit in der Fuge. Schimmel­bildung und Bauschäden werden vermieden. Der Hersteller Tremco illbruck stellt Verarbeitern, Planern und Bauherren bei Fragen zum Einsatz der Systeme Anwendungs­berater zur Seite, die bei Bedarf auch individuelle Lösungen für die bauphysi­kalisch perfekte Abdichtung ent­wickeln.